was bedeutet eigentlich spiritualität?

Spiritualität bedeutet letztlich für jeden etwas anderes. 

Ich bin weder religiös, noch esoterisch, glaube aber an Dinge jenseits unserer begrenzten Sinne. 

Spiritualität bedeutet für mich im Einklang zu leben, mit beiden Beinen fest am Boden zu stehen und doch offen für alles zu sein, was außerhalb unserer physischen Realität gibt. Für mich geht es darum zu 

hinterfragen woher wir kommen und wohin wir danach gehen, möchte wissen, warum wir eigentlich hier sind und wie wir das Beste aus der Zeit hier machen können.

Es geht darum viel leichter zu leben, wenn wir auf unsere Intuition achten, die uns immer den richtigen Weg zeigt oder das Universum um Zeichen zu bitten, wenn wir mal nicht weiter wissen. Ist es nicht unglaublich beruhigend, zu ahnen, dass wir ein ganzes Team an unsichtbaren Helfern haben, die uns immer zur Seite stehen, wenn wir nur darum, bitten? Wie großartig ist es zu wissen, dass wir alles, was wir brauchen manifestieren können oder schneller heilen? 

Ich persönlich will herausfinden, was es außerhalb meiner begrenzten Sinne gibt und mich an das erinnern, was ich als Kind bereits so mühelos konnte. 

mein weg zur spiritualität

Ich wollte eigentlich gar nicht spirituell werden. Ich war lediglich auf der Suche nach einem Job, der zu mir passen würde. Bis dahin arbeitet ich nach meinem BWL-Studium in Marketing-Jobs, die mir nicht mal ansatzweise Spaß machten. Das Problem war - ich hatte weder besondere Vorlieben, noch besondere Talente. Deswegen probierte ich jede noch so abwegige Möglichkeit aus, um herauszufinden, was ich eigentlich wollte. Von Feng-Shui bis Numerologie war so ziemlich alles dabei.

Als ich dann mit meiner ersten Tochter schwanger wurde, ging plötzlich die Tür zu einer Welt auf, die ich schon längst vergessen hatte.

 

Kindheit mit Indianer

Ich habe meine ganze Kindheit mit einem für andere unsichtbaren Freund verbracht. "Mein Freund, der Indianer", wie ich ihn lapidar nannte, begleitete mich überall hin und war für mich so real wie mein linker Arm. Meine Eltern befürchteten, ich hätte einen Knall. "Und wenn ihr das bleibt?" fragte mein Vater nicht selten meine Mutter und - was soll ich sagen?  Ich fürchte es blieb mir tatsächlich.

Allerdings habe ich viele Jahre meines Erwachsenenlebens mit unzähligen Büchern, Seminaren, Workshops und Meditationen verbracht, um mich an das zu erinnern, was ich als Kind so mühelos konnte: Energien wahrnehmen, die sich vielen anderen nicht erschließen. (Es ist vergleichbar mit Hundepfeifen oder Radiowellen: nur weil man sie selbst nicht hört oder sieht, sind sie trotzdem da!)

Durch meinen Recherchen nach der "unsichtbaren Welt" fand ich mich häufig in esoterischen Buchhandlungen wieder und war jedes mal erstaunt: warum wollte das, was ich da vorfand (Räucherstäbchenschwaden, dunkle, verstaubte Läden mit trostlos aussehenden Kristallen und lieblosem Krimskrams)  so gar nicht so mit dem übereinstimmen, an was ich mich langsam erinnerte? Ich erinnerte mich daran, wie lustig es mit meinem Indianer immer war, an ein Meer aus Licht und Freude, an die Reinheit des Glücks. Das klingt jetzt tatsächlich auch recht esoterisch, aber ich finde kaum die Worte, um die Ausgelassenheit und das Glück des reinen Seins zu beschreiben.

Genau deshalb möchte ich Euch einen neuen Ansatz zeigen. Spiritualität ist so in meinen lifestyle übergegangen, dass ich es nicht mal mehr bemerke. In unserer Familie ist es völlig normal die Engel zu fragen, wenn man etwas verlegt hat oder Intentionen am Neumond zu schreiben. Ich zeige Dir einfach ein ganzes Sammelsurium aus meinem täglichen Leben. Lass Dich einfach inspirieren, nimm mit, was Dir gefällt und das andere einfach liegen. 

Eines kann ich mit Sicherheit sagen: es lebt sich so viel leichter und unbeschwerter, wenn man wieder auf seine Intuition achtet, nach seinem eigenen Bauchgefühl entscheidet.